So geht es also weiter, Ingo vom Generalanzeiger hat das gerade gefallene Urteil vom OVG zum Anlass genommen und berichtet wieder. Es gibt noch keine verbindliche Stellungnahme der Stadt, ob zukünftig Anträge wie meiner genehmigt werden. Die Klage gegen die Ablehnung meines Antrages läuft, ich kann nur abwarten!
Photovoltaik – Es geht weiter
Ich hatte bereits zum Thema berichtet und jetzt gibt es dazu im Generalanzeiger und dem Rhein-Sieg Anzeiger Berichte, die ich auch auf der Seite http://www.langenstrasse.de veröffentlicht habe.
Generalanzeiger vom 5.11.2024
Rhein-Sieg Rundschau vom 6.11.2024
Photovoltaik
Hier mal in einer ganz anderen Angelegenheit ein Post von mir!
Ihr bewohnt ein Denkmal und plant Photovoltaik auf dem Dach zu installieren?
Dann ist dieser Bericht unter Umständen interessant für euch, denn bei uns wird das aktuell verhindert. Die Änderung des Denkmalschutzgesetzes sollte dem Aufruf der Energiewende folgen. Der PV Anlage wurde Vorrang gegenüber dem Denkmalschutz eingeräumt. Die Genehmigung einer PV Anlage ist sogar vorgeschrieben!
Was bei uns in der „schwarzen Kolonie“ daraus wurde, könnt ihr hier nachlesen:
Die Geschichte des „Kaiserbaus“ – Hotel Europa
vom Flughafen-Hotel zum „Hotel Europa“
(Text: Bonner-General-Anzeiger, Fotos: ap)
Der Kaiserbau, benannt nach seinem Erbauer, ist fast zum Wahrzeichen Troisdorfs geworden. Für fast 30 Jahre prägte er das Bild an der A 59 bei Troisdorf.
Hier wollte der Bauunternehmer Franz Kaiser mit dem “Airport-Hotel” die zweitgrößte Herberge der Bundesrepublik und die größte in Westdeutschland errichten. Zwanzig Stockwerke und 60 Meter hoch, 74 Meter lang, mehr als 500 Zimmer, 1 200 Betten, ein Swimmingpool auf dem Dach und ein Baupreis von 45 Millionen Mark – das waren 1972 die Fakten, die alle Beteiligten jubilieren ließen.
1973 begannen die Bauarbeiten. Doch schon zwei Jahre später mussten sie wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten eingestellt werden. Lange blieb die Zukunft des Betonklotzes ungewiss. Vergeblich wurde nach Investoren gesucht, die das Projekt zu Ende führen wollten. 1997 dann der Entschluss, die Bauruine zu beseitigen.
Bis kurz vor der Sprengung konnte der Kölner Künstler HA Schult (Foto mit “seiner Muse” Elke Koska) das Hochhaus medienwirksam fast drei Jahre lang für sein Projekt “Hotel Europa” mit Portraits prominenter Personen aus Geschichte und Gegenwart an der Fassade nutzen.
Der Kaiserbau zerbirst zum Trümmerberg Am 13.Mai 2001 war es soweit: Der Riese sinkt, die Erde bebt, und eine gigantische Staubwolke steigt auf – Mehr als 20 000 Menschen erleben das Spektakel in aller Herrgottsfrüh.
“Da liegt er nun …” – ein wenig ungläubig und erstaunt klang ein Troisdorfer schon, als er am Sonntagmorgen die Sprengung des Kaiserbaues kommentierte. Um 8.01 Uhr hatte Sprengmeister Uwe Jacob auf den Knopf gedrückt und die 60 Meter hohe Bauruine an der Flughafen-Autobahn in die Luft gejagt.
Der Anfang vom Ende: Mehrere lautstarke Explosionen binnen weniger Sekunden zwangen den Kaiserbau in die Knie. Mit einem lauten Knall ging der Riese in die Knie, zerbarst in mehrere Teile und stürzte dann auf die Seite. Mehr als 40 000 Tonnen Stahlbeton ließen die Erde beben, dann wälzte sich eine gigantische grau-gelbe Staubwolke auf tausende Menschen zu, die das Spektakel verfolgten. Als sich der staubige Nebel nach einigen Minuten verzogen hatte, war vom Kaiserbau nur noch ein riesiger Trümmerhaufen übrig.
450 Kilogramm Amongelit beendeten in wenigen Sekunden lautstark die fast 31 Jahre währende Geschichte des Giganten. Wer die Sprengung morgens verpasst hatte, den zog es tagsüber zur Ruine:
Unzählige Menschen pilgerten bei Kaiserwetter zu den Trümmern des Kaiserbaues.
Auch wir sind bei der Sprengung dabei gewesen und die Staubwolke war gigantisch. Das sicher nicht zur Freude derer, die mit Cabrios angereist sind, natürlich alle mit offenem Verdeck. Da gab es viel Arbeit beim Putzen danach….
Hier noch einige Links:
Wikipedia
HA Schult
Kaiser Baugruppe
KuLaDig