Wenn das Wochenende so kalt ist

kann man die Zeit gut in der Werkstatt nutzen. Ich habe weiter montiert und was entsteht, gefällt mir. Eigentlich sollte das Design in Richtung V7 Sport gehen, aber das überdenke ich nochmal. Auch die ursprüngliche Farbgestaltung ist obsolet. Die guten Ideen kommen immer beim schrauben.

Die neue Guzzi – Ich taste mich ran

Nachdem die Strada zerpflückt ist, werden jetzt die Einzelteile zusammen geworfen. Mal schauen wie es passt und in welche Richtung es geht.

Der Rahmen von einer 76er Convert

Der Tank ist ein Nachbau der Moto Guzzi V7 Sport

Dazu der Motor der Moto Guzzi Strada 1994

Es lebe das Moto Guzzi Baukastenprinzip

Dazu noch die passende Sitzbank

Für einen ersten Schritt schon ganz schön! Die Woche mal die Gabel reinfummeln. Da wird es spannend, denn am Vorderrad wird sicher einiges nicht passen. Da treffen die Bremsscheiben der neuen Baujahre auf die Gabel der alten Modelle.

Schlachtfest

Es ist soweit, die Strada ist reif und wird zerlegt. Die Teile brauche ich zum Teil für mein neues Projekt. Was ich nicht brauche, wird verkauft, oder geht in den Schrott. Leider kann ich nicht alles aufbewahren, das lässt mein Keller nicht mehr zu.

Das Jahr geht zu Ende – Es weihnachtet sehr

2018 hatte viele Überraschungen für uns im Gepäck. Es war ein hartes Jahr und wir mussten uns um viele kleinere und größere Katastrophen in der Familie kümmern. Jetzt kehrt endlich Ruhe ein und wir haben unser Leben neu sortiert.

Eine gute Zeit der Besinnlichkeit und Entspannung steht jetzt an und sicher werden wir uns zu wenig bewegen und zu viel essen. Da wir das aber mit den wichtigsten Menschen in unserem Leben machen, soll es so sein und wir freuen uns darauf.

Wir wünschen euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2019!

Windgassen Platz 26.12.2010 00:30 Uhr

Glanz in der Hütte

Die ersten schönen Teile für die neue Guzzi sind fertig. Die Ventildeckel habe ich polieren lassen, die Lenkerhalter habe ich selber poliert.

Sammeln ist angesagt, dann geht es nachher umso schneller!

Ein schwerer Tag

2005 ist uns ein Kätzchen zugelaufen, das uns seitdem das Leben versüßt hat. „Der Frosch“ war immer bestens gelaunt und total verschmust. Er war das ganze letzte Jahr schon krank und es gab keine Aussicht mehr auf Besserung. Daher sind wir heute mit ihm den letzten Schritt gegangen. Wir werden ihn nie vergessen ❤️

Moto Guzzi Strada 1000

Hier mal ein paar Infos zur Strada, die ich als Teilespender gekauft habe.

Gebaut wurde sie von 1994 bis 1995 und war ein Nachfolgemodell der Mille GT, das mit dem Motor der 2. Serie der 1000s versehen wurde.

Der Motor der 1. Serie der 1000s hatte 81 PS, die durch eine schärfere Nockenwelle und 40er Dellortos erreicht wurden. Das verlagerte aber das Drehmoment in höhere Drehzahlen und verursachte ein Leistungsloch im mittleren Bereich.

Die Strada wurde einem etwas größeren Vergaser als die Mille GT (Dell’Orto PHF 36 statt VHB 30 CS) ausgerüstet und etwas höher verdichtet (9.5:1, Mille GT: 9.2:1. Damit ist sie etwas leistungsstärker als die Mille GT (52kW/71PS statt 50kW/67PS).

Die 1000er und 750er Strada wurde zeitgleich verkauft und in gemeinsamen Prospekten beworben.

Am Ende sicher ein gutes, ausgereiftes Motorrad mit einer (für mein Empfinden) gruseligen Optik. Verkauft wurde sie nicht so häufig, daher findet man sie selten gebraucht. Wenn eine 1000er auftaucht, sind die Preise ein gutes Argument zuzuschlagen (wenn man an der Technik interessiert ist).

Es geht weiter – V2 macht heiter

Ich habe meine erste Moto Guzzi T5 als Test 2015 gekauft. Damit hat es mich voll erwischt und es war klar, dass ich aufrüste. Mehr Fahrdynamik und mehr Leistung sollte es sein. Also habe ich die T5 2016 verkauft und mich auch von der AME XS650 getrennt. Der Verkaufserlös hat fast für die Le Mans II gereicht, die ich seit dem mit Begeisterung fahre.

Aber schon länger gährt es in mir, denn ich hätte gerne eine Guzzi, die auch auf längeren Strecken bequem ist. Also habe ich schon Anfang 2018 angefangen und mich umgesehen, was der Markt hergibt. Alles was ich so im Netz gefunden habe und bezahlbar war, hat mich nicht überzeugt.

Es muss ein frühes Baujahr sein, um zulassungstechnisch leichtes Spiel für Eintragungen zu haben. Zugleich sollte aber ein Eckiger Motor mit Dampf und Potential verbaut werden, obwohl die Optik des alten Rundmotors sehr viel klassischer ist. Speichenräder wären auch toll, und so weiter und so weiter…..

Anfang April rief mich Karo an und erzählte von einem 76er Guzzi Rahmen, der bei EBay Kleinanzeigen angeboten wurde. Die alten Rahmen sind sehr gefragt, der Markt ist abgegrast und werden mit 1.000 Euro gehandelt. Dieser hat einen abgeflexten Lenkanschlag und keine Papiere, dafür wurde ein fairer Kurs aufgerufen.

Nach einer Fahrt nach Düsseldorf und dem Besuch bei einem netten älteren Guzzi Schrauber war der Rahmen schnell meiner!
Er gehörte zu einer Convert (man glaubt es kaum, eine Guzzi mit Automatik Getriebe), die 1993 in Italien verschrottet wurde. Das ist der Grund, warum eine Zulassung in Deutschland sehr schwierig war. Nur eine Eidesstattliche Versicherung reicht nicht aus. Der Gang durch die Deutschen Amtsstuben war erfolgreich, die Story erzähle ich hier aber nicht. Die gehört in die Rubrik „sehr schwierig“! Geholfen haben gute Verbindungen nach Italien und ein toller Mitarbeiter der Behörde (auch Guzzi Fahrer).

Jetzt hatte ich einen zuassungsfähigen zulassungsfähigen Rahmen, aber sonst nichts. Also brauche ich ein Spendermotorrad mit vielen Teilen die ich verwenden kann, deren Preis in mein Budget passt und in einem guten Zustand ist.

Was ich gefunden habe ist technisch gut und hat alles verbaut, was ich brauche. Dafür ist die Optik schon ab Werk gruselig und dankenswerterweise durfte ich das „hässliche Entlein“ bei Gero in der Garage parken. Da wartet es jetzt auf die Abholung und schnelle Zerlegung.

Hier ist sie: Eine Moto Guzzi Strada 1000
(bitte keine Buhrufe, wenn sie auch berechtigt sind)

Der Preis war mehr als fair und der Motor hat eine gute Kompression. Es ist schon eine Sachse Zündung verbaut. Alles in allem ist sie wirklich gepflegt und mit 86.000 km gerade gut eingefahren. Die ganze Wahrheit zeigt sich aber dann bei der Zerlegung, im besten Fall bleibt der Motor zu.

Ich berichte weiter!

Motorradtour durch die Eifel

Es war wieder soweit – Einmal im Jahr organisiere ich für Kollegen und Freunden eine Tour. So auch in diesem Jahr!

Diesmal mit Treffpunkt an der Schrauberhöhle

Bei bestem Wetter und Laune haben wir uns auf den Weg in Eifel gemacht. Der Start von Troisdorf über Rheinbach (wir haben noch drei Kollegen an der A61 eingesammelt) führte uns nach Schuld. Auf dem Weg wurden wir von einer Downhill Veranstaltung gebremst. Eine größere Ansammlung von Wahnsinnigen, die sich auf Longboards die Serpentinen in Richtung Schuld hinunterstürzen.

Während der Streckensperrung musste ich tatsächlich einer Honda mit dem Bordwerkzeug einer Yamaha auf die Sprünge helfen. Die Spiegelschrauben haben sich gar nicht gewehrt 🙂

Erster Halt zum Auffüllen der Energiespeicher dann am Motorradtreff in Schuld. Ich habe entschieden, den Laden umzubenennen in „Raststätte zur langsamen Friteuse“! Denn als der letzte sein Essen bekam, hatte der erste schon wieder Hunger!

Weiter ging es unter der Führung von Heinz durch lange Kurven und schöne Gegenden zu einem Foto-Stop in Monreal (NEIN – das liegt nicht in Kanada).

Danach führte Heinz uns in Richtung Laacher See und dann über Kempenich nach Bad Neuenahr. Traumstrassen!!!!

Ein letzter Tankstopp, dann sind wird in Richtung Heimat gedüst. Die drei A61er haben uns hier verlassen, der Rest hat dann in Sinzig die Fähre über den Rhein genommen.

Zu Hause war ich nach tollen und kurvenreichen 250 km und habe die Tour genossen!

Mein Plan, auch 2019 eine Runde zu drehen steht bereits – Ihr werdet von mir hören.

Die Silberne XS – Ziellinie

Der Monstermotor ist ja ausgebaut und verkauft. 1 Liter Hubraum sind keine Lösung für eine XS!
Langsam geht es auf die Ziellinie! Lange habe ich Schritt für Schritt alle Probleme beseitigt und bin fast bereit für den TÜV.
Die Schaltung ist noch schwergängig und ein Wackelkontakt sorgt hin und wieder für Probleme. Das ist aber nun absehbar und ich freue mich, das Motorrad bald in die Freiheit zu entlassen!

Die Halbschale habe ich abgebaut, da ohne Herstellerkennzeichnung keine Eintragung möglich ist.
Der originale Motor ist wieder drin und mit dem Standardauspuff Didgeridoo läuft er gut.
Ich finde, dass es ein schönes Motorrad war und jetzt auch wieder geworden ist 😀
Erstaunt bin ich über die Sitzposition. Gegen meinen XS650 Racer Hüttenstahl und meine Guzzi LM2 ist das echt ein Sofa!

Schön ist, dass nichts am Rahmen abgeflext wurde und jederzeit der Rückbau auf Original möglich ist.

Urlaub ist…..

wenn die Frau freiwillig um halb drei Uhr morgens aufsteht, um den Stau zu vermeiden. Natürlich hat sie mal wieder das wichtigste für sich vergessen – den Fön 🙂

Aber alles bleibt besser (wir haben einen neuen gekauft)

Morgens in Köln

Wenn einen die senile Bettflucht aus den Laken treibt,
bleibt vor der Arbeit für ein Foto Zeit 🙂

Eine Panne und der Dialog des Grauens

Ich stand heute mit dem Hüttenstahl und einer durchgebrannten Sicherung auf dem Seitenstreifen der Autobahn.

Hier der Dialog mit den freundlichen Herren vom Ordnungsamt, die mir sofort mit kreisendem Warnlicht Gesellschaft leisteten:

OA1: Also hier stehen Sie aber gaaanz schlecht.
Ich: Tatsächlich? Was soll ich tun? Verdunsten?
OA1: Haben sie kein Warndreieck?
Ich: Klar! Evtl. hab ich noch eins in der Jackentasche…..
OA2 verdreht die Augen
OA1: Sehr witzig…. Aber eine Warnweste sollten Sie haben!
Ich: Warum? Soll ich zur Müllabfuhr?
OA2 zu OA1: Man merkt schon, dass du kein Motorradfahrer bist!

Ich habe im Strassengraben ein Stück Alufolie gefunden. Damit hab ich die Sicherung überbrückt und mich dann aus diesem Dialog des Grauens gerettet 🙂

Der neue Lacksatz

Die Rote hatte ein Problem am Tank. Der Lack wurde an den Benzinhähnen unterwandert. So hatte ich sie gekauft und es hat mich nicht weiter gestört. Leider kommen die Blasen langsam in den sichtbaren Bereich, daher musste neu lackiert werden.
Das Dekor ist nicht aufgeklebt, sonder lackiert. Sieht klasse aus!

Gleichzeitig wurde noch der Anlassertriebling gegen eine bessere Version mit weniger Steigung getauscht und in den Seitendeckel ein Motoröl-Feinfilter versteckt. Jetzt steht sie gut da!

Als nächstes werde ich noch auf eine originale Auspuffanlage zurückbauen. Ich habe mit viel Glück eine perfekte ergattert, die mittlerweile extrem selten sind.

Die silberne – es geht weiter

Heute habe ich den verregneten Sonntag genutzt. So ein Motor ist schnell eingebaut, wenn man es ein paar mal gemacht hat. Sicher nicht mit einem Arm auf dem Rücken, dafür ist er zu schwer! Aber mit ein paar Tricks und Übung geht das Ruckzuck 🙂